Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Donnerstag, 27. April 2017

Brauchtum zum 1. Mai


Manche Bräuche wurden früher entwickelt, um sich vor den Hexen zu schützen.
Das Läuten der Kirchglocken in der letzten Aprilnacht soll die Hexen vertreiben bzw. unschädlich machen.
Auch geweihtes Salz auf der Türschwelle soll den Eintritt von Hexen verhindern, ebenfalls ein umgedrehter Besen, dessen Kehrseite in den Himmel ragt.
Es gibt mancherorts Kreidezeichnungen an Häuserwänden, um Hexen abzuwehren.
Junge Männer knallen mit Peitschen, um sie zu verjagen.
Misteln und Disteln werden zur Abwehr aufgehängt.
Diese Bräuche können auch heute noch in manchen Regionen beobachtet werden, wenn auch in einem anderen eher volksfestlichen Kontext.


Bekannt ist heute natürlich der Maibaum, der meistens auf dem Marktplatz aufgestellt wird und um den herum dann getanzt wird.
Getrunken wird oft eine Maibowle mit Waldmeister.

Das Maifeuer oder Hexenfeuer wird in vielen Teilen Deutschlands in der Nacht zum 1. Mai entfacht. Man will die bösen Geister vertreiben. Deshalb werden auch manchmal hölzerne Hexen meist von der Jugend angefertigt, die auf dem Feuer stehen und mit verbrannt werden. Wenn das Feuer inmitten der Nacht herunter gebrannt ist, findet in manchen Regionen der Maisprung statt. Verliebte springen gemeinsam über das Feuer.

Ich werde mich damit begnügen, in der Nacht des 30. April Kerzen anzuzünden, eine grüne und ein weiße. Aber natürlich erst, wenn ich mit meinem Besen wieder zuhause angekommen bin. 😂






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