Seid willkommen in meiner kleinen Welt! Tretet ein und schaut euch um.

Im Prinzip schreibe ich über alles, was mich bewegt, was mir wichtig ist und eine Rolle in meinem Leben spielt. Musik, Filme, Tiere, Mythen, Legenden, Sagen, unsere Reisen und Ausflüge, meine Familienforschung. Und auch einfach mal dummes Zeug. ;-)

Also tretet ein in meine kleine Welt, schaut euch in Ruhe um und wenn es euch gefällt, dann kehrt zurück.



Montag, 17. April 2017

Kurzurlaub an Mosel und Rhein - Teil 2: Koblenz

Am Ostersonntag haben wir auf der Rückfahrt dann noch für ein paar Stunden Halt in Koblenz gemacht. 
Hier fließen Mosel und Rhein zusammen und die 110.000 Einwohnerstadt verbindet römische Geschichte mit moderner Kultur und Kommerz. 

Über der Stadt am anderen Rheinufer thront die Festung Ehrenbreitstein, die man mit einer Seilbahn erreichen kann. Preußen errichtete sie zwischen 1817 und 1828 und es ist zweitgrößte in ganz Europa. Erste Besiedlungen des Plateaus gab es aber schon in vorchristlicher Zeit. An der Festung finden heute zum einen Konzerte und Events statt, zum andere ist dort auch das Landesmuseum Koblenz untergebracht. 




Sehenswert und ein Touristenmagnet ist natürlich das Deutsche Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet. Und über allem thront Kaiser Wilhelm und wacht über sein Reich. Die Statue wurde 1897 errichtet, allerdings verlor die Statue im 2. Weltkrieg seinen Reiter. Erst seit 1993 sind Pferd und Reiter wieder vereint.








 Oben: Links die Mosel, rechts der Rhein





 Das Oberlandesgericht am Rheinufer von Koblenz



 Ein paar Eindrücke aus der Altstadt von Koblenz. Oben: der Jesuitenplatz



 Oben: Eine Gasse vom Florinsmarkt hinunter zum Moselufer

 Die Basilika St, Kastor ist die älteste Kirche von Koblenz, geweiht im Jahr 832. Hier wurde im Mittelalter über die Teilung des Fränkischen Reichs verhandelt. 



Oben noch einmal die Basilika mit ihrem ebenfalls sehenswerten Garten. 

Und hier noch ein paar Frühlingsimpressionen





Kurzurlaub an Mosel und Rhein - Teil 1: Trier

Von Karfreitag bis Ostersonntag waren wir in Trier und Koblenz und haben uns einfach mal eine kleine Auszeit genommen. Hier ein paar Eindrücke der ältesten Stadt Deutschlands, denn diesen Titel beansprucht Trier für sich....und anhand der Geschichte glaube ich das auch. 

Zunächst einmal Fotos vom Wahrzeichen der Stadt, der Porta Nigra. Unser Hotel war direkt gegenüber und wir hatten einen tollen Ausblick beim Frühstück. Porta Nigra bedeutet Schwarzes Tor, aber diesen Namen bekam es erst im Mittelalter. Ursprünglich hieß es Porta Martis (Tor des Mars) und war das größte römische Stadttor nördlich der Alpen. Errichtet wurde die Porta Nigra um 180 nach Christus und ist damit über 1.800 Jahre alt. Es ist aus hellen Sandsteinquadern und durch einige Brände und Kriege ist teilweise fast schwarz geworden. Außerdem waren mehr als 800 Jahre lang zwei Kirchen in das Tor eingebaut. 










  

Der Hauptmarkt ist der Mittelpunkt der Stadt. Rundherum findet man Geschäft, Cafés, Restaurants sowie den Trierer Dom und die Kirche St. Gangolf.





Es lohnt sich, auch nach oben zu schauen, denn fast jedes Haus hat sehenswerte architektonische Besonderheiten. 



 Auch bei Nacht ist Hauptmarkt von Trier einen Besuch wert. 



Ich habe nicht gezählt, wie viele Kirchen Trier hat, aber es sind nicht wenige. Die beeindruckendste ist sicher der Dom St. Peter. Und direkt daneben steht die Liebfrauenkirche, aus dem 13. Jahrhundert und im gotischen Stil erbaut. Der Dom hat seine Ursprünge im 4. Jahrhundert.












 Rechts die Liefrauenkirche. Leider konnten wir sie nicht im Inneren besichtigen, da aufgrund von Karfreitag und Ostern beide Male "Stille Gebete" stattfinden, als wir da waren.




Und hier noch weitere sehenswerte Plätze in Trier:

 Die alten Kaiserthermen, wo die Römer gebadet haben





 Der Frankenturm in der Altstadt von Trier

 Blick auf Trier von der Porta Nigra

 Das Kurfürstliche Palais aus dem 18. Jahrhundert mit seinem traumhaften Palastgarten. Da es heute ein Behördensitz ist, kann es nicht besichtigt werden. Aber allein der Garten lohnt sich schon, besonders jetzt im Frühling. 






 Und dies war bei einer kleinen Moselrundfahrt. 
Oben sieht man den ältesten Weinberg von Trier. 

Ob Trier nun tatsächlich die älteste Stadt Deutschlands ist, ist eigentlich egal. Auf alle Fälle ist es eine sehr geschichtsträchtige und schöne Stadt, die eine Reise wert ist.